Vielversprechender Trainingslauf bei „vier Jahreszeiten“

Am gestrigen 23. Mai konnten wir erneut einen erfolgreichen Trainingslauf absolvieren. Während die Abläufe vor Monatsfrist noch auf dem Bielersee geübt wurden, testeten wir unsere Handgriffe nun erstmals in fliessendem Gewässer: zwischen Zuchwil und Aarwangen.

Der Testlauf führte das Projektteam über 21 Kilometer auf der Aare vorbei an zwei Wasserkraftwerken (Flumenthal und Bannwil) bis hin zum Ausstieg beim Kraftwerk Aarwangen. Obschon der Wetterbericht eigentlich gute Bedingungen vorausgesagt hatte, spielte das Wetter total verrückt. Während der Überquerung des Kraftwerks in Flumenthal setzte Hagel ein, im Nachgang regnete es Bäche und zehn Minuten später: schönstes Wetter, was immerhin unsere Kleidung trocknen liess. Im weitesten Sinne erlebte das Projekt Aare vier Jahreszeiten an einem Tag.

Keve aber kam super voran. Bereits nach knapp zwei Stunden erreichten wir den Zwischenhalt in Berken, wo sich unser Aareaal kurz ausruhte und etwas Nahrung zu sich nahm. Rund eine Stunde später war das Ziel beim Kraftwerk in Aarwangen denn auch bereits erreicht – und Keve noch immer in toller Verfassung. Dieser Umstand stimmt uns für das Projekt Aare natürlich positiv, auch wenn die starke Strömung wohl doch einige Unterstützung bot.

Die „Lessons Learned“ aus dem Bielersee-Testlauf wurden vom Projektteam wunderbar umgesetzt. Die „Pass-arounds“ um die Kraftwerke klappten beide einwandfrei und der Helfertrupp zu Lande war immer rechtzeitig an den richtigen Stellen am Ufer anzutreffen.

Den Tag liessen wir mit einer Lagebesprechung, einigen Partien Kubb und einem Grillfest in Oekingen ausklingen. Die nächste Probe findet am 5. und 6. Juni an einem noch zu definierenden Ort statt. Dieser letzte Probelauf wird gleichzeitig die Hauptprobe für das grosse Projekt Aare im Juli sein.

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