Hauptprobe geglückt, wir sind bereit

Das vergangene Wochenende war wahrlich ein wegweisendes. An zwei Tagen galt es zuerst den Murtensee auf einer Länge von ca. 10 Kilometern und anschliessen die Aare auf über 20 Kilometer länge zwischen Aarburg und Aarau zu durschwimmen. Das Wetter spielte dabei nur zu Beginn nicht ganz mit. Danach blieb es Trocken und das Wasser relativ ruhig.

Keve machte am zweiten Tag einen quickfidelen Eindruck, was sich auf dem Wasser auch bestätigte. Trotz der harten Seequerung vom Vortag präsentierte er sich in wunderbarer Verfassung. Auch das Team war währen der beiden Tage auf der Höhe. Alle Ein- und Auswässerungen klappten nahezu einwandfrei. Einzig in Aarau mochte der Tross zu Lande mit dem Auto nicht mit der Geschwindigkeit des Teams zu Wasser mithalten. Gähnende Leere herrschte, als Keve die Zweitagesbelastung erfolgreich abschloss. Da brauchen wir noch etwas bessere Abstimmung.

Nach dieser erfolgreichen Hauptprobe steht nun dem Projekt Aare nichts mehr im Wege. Wir sind ready und freuen uns auf zwei unvergessliche Wochen auf dem längsten Fluss der Schweiz.

Vielversprechender Trainingslauf bei „vier Jahreszeiten“

Am gestrigen 23. Mai konnten wir erneut einen erfolgreichen Trainingslauf absolvieren. Während die Abläufe vor Monatsfrist noch auf dem Bielersee geübt wurden, testeten wir unsere Handgriffe nun erstmals in fliessendem Gewässer: zwischen Zuchwil und Aarwangen.

Der Testlauf führte das Projektteam über 21 Kilometer auf der Aare vorbei an zwei Wasserkraftwerken (Flumenthal und Bannwil) bis hin zum Ausstieg beim Kraftwerk Aarwangen. Obschon der Wetterbericht eigentlich gute Bedingungen vorausgesagt hatte, spielte das Wetter total verrückt. Während der Überquerung des Kraftwerks in Flumenthal setzte Hagel ein, im Nachgang regnete es Bäche und zehn Minuten später: schönstes Wetter, was immerhin unsere Kleidung trocknen liess. Im weitesten Sinne erlebte das Projekt Aare vier Jahreszeiten an einem Tag.

Keve aber kam super voran. Bereits nach knapp zwei Stunden erreichten wir den Zwischenhalt in Berken, wo sich unser Aareaal kurz ausruhte und etwas Nahrung zu sich nahm. Rund eine Stunde später war das Ziel beim Kraftwerk in Aarwangen denn auch bereits erreicht – und Keve noch immer in toller Verfassung. Dieser Umstand stimmt uns für das Projekt Aare natürlich positiv, auch wenn die starke Strömung wohl doch einige Unterstützung bot.

Die „Lessons Learned“ aus dem Bielersee-Testlauf wurden vom Projektteam wunderbar umgesetzt. Die „Pass-arounds“ um die Kraftwerke klappten beide einwandfrei und der Helfertrupp zu Lande war immer rechtzeitig an den richtigen Stellen am Ufer anzutreffen.

Den Tag liessen wir mit einer Lagebesprechung, einigen Partien Kubb und einem Grillfest in Oekingen ausklingen. Die nächste Probe findet am 5. und 6. Juni an einem noch zu definierenden Ort statt. Dieser letzte Probelauf wird gleichzeitig die Hauptprobe für das grosse Projekt Aare im Juli sein.

Erster Probelauf mti dem gesamten Team geglückt

Bei strahlend schönem Frühlingswetter absolvierte das Projektteam heute der erste Testlauf für das Projekt Aare.

Ziel war es, erste Erfahrungen im Ablauf zu sammeln, um allenfalls Optimierungspotenzial zu erheben. Und eines vorweg: Optimierungspotenzial gibt es! 🙂

Zudem sollte natürlich geschwommen werden wie der Teufel. Und zwar von Erlach rund um die St. Petersinsel.
Start war beim Vogelhaus und die Strecke führte Keve und die Kapitäne der Kanus und Kajaks im Prinzip einfach lange geradeaus entlang des Flurwegs. Die St. Petersinsel erachteten wir vorab als ein recht dankbares Trainingsgelände für unseren Test. Vor allem natürlich deshalb, weil die Medienmannschaft um Fotograf Iwe perfekt vom Ufer aus Bilder für die Webseite schiessen kann. Denkste! Optimierungspotenzial gibt es zum Beispiel bei der Rekognoszierung, denn vom Flurweg aus ist es absolut unmöglich Fotos von einem Schwimmer zu machen, zumal das Schilf praktisch entlang der ganzen Insel drei Meter in die Höhe ragt. Bravo!

Die Handys verstaute das Team im Wasser fachgerecht in einer wasserdichten Tonne – was eine Kommunikation zwischen Wasser und Ufer verunmöglichte. Wieder Optimierungpotenzial! Funkgeräte besorgen. Wasserdichte.

Unser Schwimmer machte aber bereits eine sehr gute Falle. Trotz Gegenwind schwamm Keve stattliche 4.5 Kilometer bis zum Gästebootsplatz vor dem Klosterhotel – bevor er seinen natürlichen Bedürfnissen nachgehen musste. Weiteres Optimierungspotenzial – allerdings eines, ohne Lösung. (Was macht man da zu Wasser?)

Auf eine Fortsetzung der Strecke verzichteten wir im Anschluss und begaben uns zu Fuss zurück an den Ausgangspunkt.

Aus dem Versuch nehmen wir die Erkenntnise, dass Keve schon gut in Form ist, dass es an einigen Orten noch Nachjustierungen bedarf – und dass Sonnencreme noch gäbig gewesen wäre..