Den Bielersee passiert

Die neunte Etappe der Aare-Odyssee starteten wir heute morgen um 7 Uhr beim Ende des Hagneckkanals. Im Gegensatz zur gestrigen Etappe, die gänzlich auf fliessendem Gewässer stattgefunden hatte, führte Keves Weg heute wiederum durch einen See.

Kränkelnder Keve

Und die Vorzeichen standen nicht gut. Kevin hatte die ganze Nacht mit Durchfall zu kämpfen und war entsprechend angeschlagen. „Das Team hat mich heute grossartig unterstützt, das war wieder mal eine hervorragende Leistung“, lobte der Protagonist seine Helfer nach der Etappe.

Der Begleittross durch den Bielersee fiel diesmal noch etwas pompöser aus als auf den vorherigen Seeetappen. Gleich zwei Begleitboote fuhren Keve hinterher, der sich trotz Bauchkrämpfen wacker schlug und um 9 Uhr Mörigen passierte. Dort wurde eine Journalistin des Bieler Tagblatts abgeholt, die den Schwimmer in einem der Boote bis Nidau begleitete. Dort war der Bielersee beinahe geschafft und Keve wurde von zahlreichen Zuschauern empfangen.

Den letzten Teil der 19 Kilometer langen Etappe zur Unterkunft in Meienried nahm das Team am Mittag in Angriff und kam rund anderthalb Stunden später am Ziel an, wo wiederum viele Leute warteten und Keve endlich den langen Schwimmtag abschliessen durfte. Das Team freut sich nun auf ein tolles „Bure-Znacht“ im Basislager bei Käsers (beikaesers.ch).

Die Unterkunft ist übrigens nicht nur an der Aare gelegen, sondern hat noch einen weiteren Bezug zum Gewässer: Johann Rudolf Schneider, der politische Initiator der ersten Juragewässerkorrektion, wuchs im Gebäude neben dem Bauernhof auf. Die Juragewässerkorrektionen beeinflussten das Gewässer Aare wie kein anderes Projekt. Es lohnt sich wirklich, sich in einer ruhigen Minute mal in die Thematik einzulesen.

Morgen um 17 Uhr in Solothurn

Heute gilt es nun für Keve, sich bestmöglich zu erholen, um morgen wieder topfit zu sein. Wir schwimmen morgen nach Solothurn! Das Team machte nie einen Hehl daraus, dass es sich ganz besonders auf diese Etappe freut. Die Gruppe hofft darauf, dass viele Leute aufwarten, um Keve in seiner Heimatstadt zu empfangen. Aus diesem Grund wird die morgige Etappe etwas später gestartet und erst am Abend abgeschlossen. Die Ankunft wird um 17 Uhr bei der Roten Brücke beim Schützenmatt-Schulhaus sein.

Also, liebe Supporter: Arbeitstag früh abschliessen und nach Solothurn kommen. 🙂

In diesem Sinne: Bis morn!

Zwischen den Seen

Wohlensee bis Bielersee, Niederruntigen bis Hagneck. Dies unser Ziel heute.

Um 10 Uhr starteten wir in die heutige Etappe. Die Schleusen des Kraftwerks Mühlenberg waren allesamt vollständig geöffnet. Lautstark krachte der Wohlensee in die Tiefe und verursachte dort Wellen. Aufgrund dessen verschoben wir unseren Einstiegsort ein paar Meter nach unten in etwas flacheres Wasser. Aber danach ging es zünftig ab!

Zu Wasser fast schneller als per Auto

Aschi und Iwe, welche diese Etappe mit den Autos begleiteten und die Wassermannschaft bei der Ein- und Auswasserung bei den Kraftwerken unterstützten, mussten arg auf das Gaspedal drücken. Nach lediglich 40 Minuten erreichte Keve und Team das Kraftwerk Niederried bei Kallnach. Dieser Weg war für unsere Verhältnisse etwas zu stark von Schwemmholz geprägt, aber Keve meisterte diese Herausforderung gut.

Von Niederried ging es weiter nach Aarberg, wo beim Kraftwerk direkt vor der berühmten Zuckermühle ausgebootet werden musste. Ich und Iwan hatten Spiele zum Zeitvertrieb mitgenommen, allerdings völlig vergebens. Schleunigst mussten wir uns wieder auf den Weg machen nach Hagneck – vornehmlich auf Feldwegen.

Derweil rasten Keve und das Wasserteam ungehindert Hagneck und damit dem Ziel der Etappe entgegen. Nach rund 3 Stunden passierte die Truppe die Hagneckbrücke, hielt dann links und wasserte problemlos aus. Im Ziel warteten wiederum einige Zuschauer auf uns, darunter auch Vertreter des Kinderhospiz allani, die nochmals persönlich einen Dank für die Unterstützung aussprechen wollten.

Spenden noch immer sehr willkommen

In den letzten Tagen durften wir erneut einige Privatspenden für das Kinderhospiz verzeichnen. Um am Ende unseres Projekts einen stattlichen Batzen überweisen zu können, sind wir übrigens noch immer auf eure Spenden angewiesen. Die einfachste Möglichkeit, dies zu tun, ist per Twint- oder IBAN-Zahlung via diesem Link: Support us! – Projekt Aare (projekt-aare.ch)
Ihr könnt auch direkt an den allani Wasserwochen partizipieren- Alle Infos dazu findet ihr hier: allani Wasserwochen – Projekt Aare | allani Kinderhospiz

Die morgige Etappe Meienried (also kurz vor Büren an der Aare) dürfte für Keve wieder etwas mehr abverlangen. Bei Hagneck starten wir um ca. 7 Uhr in der Früh. Voraussichtlich werden wir in ca. um 11 Uhr in Nidau beim Erlenwäldli eine Pause einlegen und schlussendlich zwischen 1 und 2 Uhr am Nachmittag in Meienried aus der Aare steigen.

Über Zuschauer freuen wir uns jeweils sehr.

Zeitpunkte:
7 Uhr Hagneck (unten am See)
9 Uhr Mörigen
11 Uhr Ipsach (Badestrand)
13 Uhr Meienried

Doppeletappe über 56 Kilometer geschafft

Wir haben nach dem gestrigen Ruhetag wieder Erfreuliches zu vermelden. Die „verlorene“ Strecke des gestrigen Ruhetags konnten wir heute nachholen und Keve war in so guter Verfassung, dass er auch die eigentliche Etappe anfügte. Wir sind dank dieser Mammutleistung wieder perfekt im Zeitplan.

Reissende Aare auf weltberühmter Gummiboot-Strecke

Die Reise des heutigen Tages startete in Hünibach, von wo Keve eine ganz kurze Strecke ins Schwäbis zu Fuss in Angriff nahm. Im Schwäbis warteten zwei Rafting-Guides auf vier von uns plus Keve und kurz darauf nahm der Trupp die Strecke nach Bern in Angriff. Keve schwamm dem Boot voraus und einzig für die Uttigenschwelle wurde er kurz ins Boot gezogen. Den Rest des ersten Teils nach Bern konnte problemlos beschwommen werden. Die Truppe schwamm um rund 12.15 Uhr an unserem Basecamp im Eichholz vorbei und erreichte eine Viertelstunde später den Ausstiegspunkt bei der Dalmazibrücke. Wohl weil die Berner Zeitung einen grossen Artikel über Keve in der heutigen Ausgabe platzierte, waren auf den Brücken der Bundesstadt zahlreiche Zuschauer anwesend, die gespannt in die Aare lugten.

Claude plumpst in die Aare

Wir waren alle recht erleichtert, als Keve und die anderen des Teams heil in Bern angekommen waren, allerdings wussten wir auch, dass gleich eine weitere Härteprüfung aufwartet. Vom Schwellenmätteli ging es nämlich weiter in Schlangenlinie durch Bern und dann noch durch den 8 Kilometer langen Wohlensee. Durch Bern bekundeten wir eigentlich wenig Mühe, einzig Claude im Kajak musste mal ins Wasser hüpfen. Allerdings war dieser Faux-pas auf einen Abstimmungsfehler beim Einstiegsprozedere zurückzuführen. Also alles halb so schlimm. Nebst Claude waren im Verpflegungskanu noch Möller und Gässu mit dabei auf dem Wasser. Und weil wir im Basecamp diverse Dinge vergassen, musste Aschi zum Beispiel gleich dreimal mit dem Auto quer durch Bern fahren. Ja, da gibt es wohl noch etwas Optimierungspotenzial 😉

Aber schwimmerisch verlief die Etappe im Prinzip ohne nennenswerte Zwischenfälle. Weil die Aare viel Wasser führte, mussten Keve und die Begleiter recht paddeln, um in den Schlaufen nicht an den Rand gedrückt zu werden. Danach wurde es auf dem Wohlensee sehr ruhig. Beim Stägmattsteg warteten Keves Eltern und weitere Zuschauer auf den Flussschwimmer und seine Begleitgruppe. Keve wurde in diesem Bereich lautstark angefeuert.

Pause nach dem Gäbelbach-Delta

Kurz nach dem Gäbelbach-Delta legte das Team bei den Sportplätzen des SC Wohlensee eine Pause ein. Ein fliessen der Aare war in diesem Bereich vom Ufer aus noch deutlich zu erkennen. Nach der Verpflegungspause wurde der Fluss merkbar ruhiger und immer mehr zu einer braunen Brühe, Schwemmholz inklusive. Der Wohlensee roch auch recht stark und seit dem BZ-Artikel weiss ganz Bern, dass Keve ab und zu mal unbeabsichtigt einen Schluck zu sich nimmt. Auch im Wohlensee war dies der Fall, was dafür sorgte, dass Keve nach dem Ausstieg erst mal das Maul ordentlich durchspülte. Noch vor dem obligaten Jubelschrei nach 56 Kilometern im Wasser.

Morgen geht’s von Mühleberg nach Hagneck

Nach dieser Wahnsinnsleistung machen wir morgen direkt auf der Aare weiter und wollen den Abschnitt vom Wasserkraftwerk Mühleberg bis in den Bielersee (Hagneck) in Angriff nehmen. Herausforderungen werden morgen wohl die Ausstiege bei den Kraftwerken in Niederried und Hagneck darstellen. Aber für das eingespielte Team vom Projekt Aare stellen diese Herausforderungen keine wirklichen Probleme mehr dar.

Eine weitere Monsteretappe ist geschafft

Leute, wir haben heute wieder Erfreuliches zu vermelden. Nachdem wir gestern unverhofft eine kürzere Distanz zurücklegen mussten, konnten wir heute die verlorene Strecke wieder gutmachen.

Start der heutigen Etappe war in Leissigen, wo wir gestern landeten. Von dort aus wasserten wir die Boote und Keve um 6 Uhr in der Früh ein und schlossen erst mal die gestrige Etappe ab. Ein logistisches Handicap hatte der Übungsabbruch gestern auch: Claude, Päscu und Fäbu mussten mitten in der Nacht von Interlaken nach Thun reisen, um das motorisierte Boot beim Verleih in Empfang zu nehmen, um damit (in der Dunkelheit) über den Thunersee zu navigieren. Danke an dieser Stelle an die Bootsvermietung Tauscheck (tauscheck-bootswerft.ch, welche uns das Boot übergab.

Erstes Ziel: Abschluss Etappe 4

Von Leissigen ging es quer über das stehende Gewässer des Thunersees nach Gunten. Schon das waren bereits 8 Kilometer – aber Etappe 4 war nun abgeschlossen. Aber hey: Wir befanden uns ja eigentlich auf Etappe 5. Wir schwammen also weiter entlang des Nordufers. Nach weiteren 3.5 Kilometer erreichten wir Oberhofen, wo Keve kurz aus dem Wasser stieg, um natürlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Zweites Ziel: Etappe 5

Einige Gramm (oder Kilogramm?) leichter zogen wir von Oberhofen aus weiter auf den letzten Abschnitt der Etappe. Zwei Kilometer später war in Hilterfingen (direkt neben Thun) dann auch diese Etappe geschafft. Und am Ufer durften wir erneut eine tolle Schwimm- und Koordinationsleistung von Keve und dem Team zelebrieren. Wir mussten das nicht einmal alleine tun: Eine Leserin des Thuner Tagblatts hielt den ganzen Tag auf dem See Ausschau, um Keve beim Auswassern zu gratulieren. Wir freuten uns riesig. Übrigens: Generell freuen wir uns jeweils sehr, wenn uns Menschen vom Ufer aus unterstützen. Besonders für Keve ist das jeweils ein Motivationsschub.

Wichtige Info: Planänderung für Etappe 6

Wie ihr alle wisst, haben wir quasi seit Beginn unserer Tour mit Niederschlag zu kämpfen. Und da wir uns auf natürlichen Gewässern bewegen, hat dieser Umstand auch Auswirkungen auf unser Vorhaben. Heute Vormittag haben wir die Strecke zwischen Thun und Bern rekognosziert und mussten feststellen, dass eine Beschwimmung der Aare in diesem Abschnitt nicht mit kalkulierbarem Risiko machbar ist. Aus diesem Grund werden wir morgen einen Ruhetag einlegen und versuchen, übermorgen (Freitag) die Etappe nachzuholen. Sollte dies nicht möglich sein, werden wir die Etappe vorübergehend auslassen und zwischendurch mal nachholen. Selbstverständlich werden wir euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

So, genug der Worte. Wir geniessen nun noch unseren letzten Abend in Interlaken und freuen uns bereits jetzt auf eine späte „Tagwacht“. 😉

Kleiner Rückschlag auf Etappe 4

Die vierte Etappe vom Projekt Aare sollte uns ursprünglich von Bönigen bei Interlaken nach Gunten führen. Leider machte uns das Wetter für einmal einen Strich durch die Rechnung und wir mussten die Etappe enttäuscht vorzeitig abbrechen.

Aber alles der Reihe nach: Wir stiegen heute erneut um Punkt 6 Uhr ins Wasser. Ausgangspunkt war logischerweise das gestrige Etappenziel beim Seeclub Interlaken, bei welchem wir letzte Nacht auch unser Kajak unterstellen durften.

Vom schwimmenden Reporter begleitet

Der Beginn der Etappe führt uns durch den Aarekanal vorbei an der Schifflände Interlaken Ost bis nach Unterseen, wo wir das Begleitkayak und auch Keve auswassern mussten. Danach ging es zu Fuss bis zur Schwelle Westlich von Interlaken. Begleitet wurden wir dieses Stück erneut von einem Pressevertreter. Bruno Petroni vom Berner Oberländer liess es sich nicht nehmen, ein paar Fotos zu schiessen, wenn das Projektteam schon durch seine Wohngemeinde schwimmt. Petroni ist selbst begnadeter Schwimmer und durchschwamm den Thunersee 1988 als erster Mensch an einem Stück der Länge nach.

Nach der Schwelle bei Interlaken stieg Keve zusammen mit Claude auf dem Kayak erneut in die Aare und machten sich auf den Weg in Richtung Gunten. Die zwei Kilometer bis zur Mündung in den Thunersee hatten es in sich. Die Aare ist in diesem Bereich nicht besonders Tief und reisst an zwei stellen ziemlich stark. Keve und Claude aber behielten kühlen Kopf und meisterten diese Passage gewohnt elegant.

Bei der Thunerseemündung wurden die beiden dann vom motorisierten Boot in Empfang genommen. Spontan beschloss man eine kurze Routenänderung und bewegte sich eher entlang des Südufers. Doch bereits nach rund zwei Stunden beschloss das Team, die Übung für heute abzubrechen, weil sich ein Gewitter anbahnte. Die heutige Etappe endete deshalb bereits in Leissigen.

Etappenjustierungen möglich

Dies bedeutet nun, dass die nächste Etappe erneut eine längere Seeetappe wird. 14 Kilometer sind es von Leissigen noch bis Thun. Allerdings wäre auch denkbar, morgen den Thunersee noch nicht ganz abzuschliessen und dafür vor Thun-Bern noch ein Seeschwumm einzulegen. Wir müssen das heute Abend am Briefing besprechen und werden euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Bilder von Bruno Petroni:

Die „Königsetappe“ ist überstanden

Ich sitze hier etwas abseits von der Gruppe im Restaurant der Systemgastrokette Hooters. Diese hat zwar absolut nichts mit dem Projekt Aare zu tun, aber es ist Symbol von ein bisschen Gönnung.

Gönnung nach einer Etappe, die Keve und das Team von Brienz aus bis nach Interlaken führte. Das erste Mal während dem Projekt Aare war Keve dabei gänzlich im Wasser unterwegs. Die Schwimmroute führte uns entlang des Südufers des Brienzersees mit einem Zwischenhalt in Iseltwald nach Bönigen bei Interlaken. In der ersten Phase wurde das Team begleitet von einer Journalistin von Telebärn, die vom Boot aus Filmaufnahmen machte. Sie filmte unter anderem auch die ersten Versuche Fäbus auf dem Kanu. Nun ja, wird halt wohl etwas Schneidarbeit geben… 🙂 Das motorisierte Boot wurde uns freundlicherweise vom Pirate Bay-Bootsverleih in Interlaken gesponsert. Wer das gelbe Boot auch mal fahren möchte, kann dies unter Pirate Bay Brienz (pirate-bay.ch) tun.

Die heute absolvierte Strecke war in etwa 15 Kilometer lang. Es gibt während dem Projekt zwar längere Etappen, allerdings nur auf fliessendem oder teilweise fliessendem Gewässer. Und Fliessen heisst in der Regel Unterstützung. Also mindestens Flussabwärts. Heute musste Keve die Strecke aber aus reiner Muskelkraft schaffen – und tat dies mit Bravour.

„Am Anfang war ich schon etwas nervös, weil es heute richtig anstrengend wird“, sagte Keve im Ziel in Interlaken. „Nach einigen Kilometern war die Nervosität dann verflogen und wir kamen super voran.“ Treffende Einschätzung, denn jener Teil des Teams, welcher das Lager in Guttannen abräumte, musste sich am Ende noch sputen, um rechtzeitig in Iseltwald zu sein, um Proviant zu überreichen.

Nach knapp 6 Stunden im Wasser stiegen die Jungs kurz nach 13 Uhr beim Seeclub Interlaken aus dem arschkalten See. Geil!

Morgen 16 Kilometer nach Gunten

Für heute haben wir inzwischen unser Quartier eingerichtet. Der TCS-Campingplatz in Bönigen bietet Obhut für die nächsten zwei Tage. Von dort aus werden wir morgen durch den Aarekanal bis in den Thunersee schwimmen und danach nach Gunten weiterschwimmen. Es warten wieder echte Highlights an der Strecke (Stichwort Beatus-Höhlen, Beatenbucht), wir freuen uns sehr. Mit total 16 Kilometern ist die Etappe noch länger als die heutige. Kommt hinzu, dass die Erschöpfung wohl zu spüren sein wird. Die ersten 5 Kilometer werden im Aarekanal geschwommen, der Rest auf dem See.

Mit dem Bike bis Brienz

Hallo zusammen

Wir schreiben den Tag 2 unseres Abenteuers. Das Wetter spielt einmal mehr verrückt. Heute Morgen präsentierte sich Guttannen bei strahlendem Sonnenschein – aber die Freude war nur von kurzer Dauer. Um ca. 10 Uhr zogen erneut Wolken auf und auch der Regen liess nicht lange auf sich warten.

Aber dieses bisschen Regen lässt uns natürlich keineswegs nervös werden. Keve absolvierte die zweite Etappe des Projekt Aare 2021 zusammen mit Gässu auf dem Mountain-Bike. In Anbetracht dessen, dass ab morgen die Seen aufwarten, sicher eine eher lockere Aufgabe.

Optimierungspotenzial gab es aber euch heute wieder. Das Duo machte deutlich mehr Höhenmeter, als ursprünglich geplant gewesen wäre. Aber ja, der Weg ist ja schliesslich das Ziel. 😉

Keve wird heute früh ins Bett steigen und morgen bereits um 3 Uhr sein Frühstück zu sich nehmen. Um Punkt 6 Uhr wollen wir dann ab Brienz in den See steigen und dem Südufer entlang nach Bönigen schwimmen. Diese 12 Kilometer auf stehendem Gewässer ist eine echte Feuertaufe. Weiter wird Keve während dem Projekt nämlich nicht mehr auf einem See schwimmen. Nach etwas mehr als der Hälfte wird das Team zu Wasser bei Iseltwald einen Zwischenhalt einlegen.

Wir lassen nun den Tag noch ausklingen und bereiten uns am Abend noch auf unsere Aufgabe vor, damit sich Keve voll auf die Herausforderung konzentrieren kann.

Wir sind gestartet!

Hallo zusammen

Heute sind wir in unser Abenteuer gestartet! Vom Aarbiwak gings für Keve, Stefan, Nils und den zwei Drohnenpiloten Jan Hänzi und Yannick Glauser (Downwind FPV – YouTube) entlang des Grimslelsees 20 Kilometer zum Grimselhospiz, wo die Truppe freudig vom Rest des Projektteams empfangen wurde.

Das Ende dieser fusslastigen Etappe war es aber noch lange nicht, denn von dort aus galt es bis Guttannen, wo wir aktuell unser Camp beziehen, noch weitere 14 Kilometer entlang der wilden Aare zu marschieren. Es warteten auf diesem Weg gleich weitere Highlights: Die Räterichsbodenstaumauer mit dem Mélisande-Bild oder die weltberühmte Gelmerbahn! Fantastisch! Hätte das Wetter noch etwas besser mitgespielt, wäre der Tag perfekt geworden. Vielleicht schon fast zu kitschig.

Am Abend wartete Nils und das Küchenteam mit einer top Grillade (und fantastischem Couscoussalat von Andrés Freundin) auf die Abenteurer. Aktuell lassen wir den Abend mit kühlen Getränken ausklingen und werden später noch auslosen, wer von uns in der Ecocapsule übernachten darf, die uns von der Gemeinde Guttannen offeriert wurde. Übrigens lohnt sich ein Besuch in Guttannen (und speziell in der Ecocapsule) auch ausserhalb des Projekt Aare. Informationen gibt’s hier: Ecocapsule (guttannen-bewegt.ch)

Vielen Dank an dieser Stelle schon mal an alle Helfer und Bruno Petroni vom Berner Oberländer, der heute viel Geduld aufbringen musste, bis Keve schliesslich zum Interviewtermin erschien. Ein besonderer Dank auch an die Gemeinde Guttannen, die uns im warmen Schulhaus übernachten lässt – und eben die Ecocapsule zur Verfügung stellt.

Morgen wird Keve zusammen mit Gässu die Etappe von Guttannen bis Brienz mit dem Mountainbike in Angriff nehmen. Nach 34 Kilometer im Gebirge kommt dies für Keve schon fast wie ein Ruhetag daher. Aber Energie sparen ist sinnvoll: Am Montag warten die beiden Oberländer Seen.

We’ll keep you up to date!

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In zwei Tagen geht’s los

Moinsen Leute

In zwei Tagen starten wir in das langersehnte Abenteuer. Wir können auch bereits einige Detailinformationen mit euch teilen.

Keve wird am Freitagabend zusammen mit Nils und zwei Drohnenpiloten im Aarbiwak auf 2731 m.ü.M. übernachten und am Samstag dann zu Fuss bis zum Grimselhospiz wandern (ein kleiner, symbolischer Schwumm im Grimselsee ist ebenfalls vorgesehen). Beim Hospiz trifft Keve dann auf den Rest des Teams, worauf man dann gemeinsam den Rest der Etappe bis Guttannen in Angriff nehmen wird.

Weil die Aare momentan zwischen Aareschlucht und Brienz aufgrund des Wetters nicht beschwommen werden kann, wird auch die zweite Etappe zu Fuss absolviert.

Ins Wasser steigen werden wir voraussichtlich am Montag, um 6 Uhr morgens bei Brienz.

allani Wasserwochen – meldet euch an!

Hey Leute, wir haben kurz vor dem Start in unser Abenteuer Neuigkeiten für euch!

Unser Partner, das Kinderhospiz allani, hat die Aktion Wasserwochen lanciert. Dabei hast du die Möglichkeit, das allani als aktive*n Sportler*in oder als Supporter*in von Kevin zu unterstützen.

Die Wasserwochen funktionieren grundsätzlich wie ein Sponsorenlauf. Du kannst dich entweder als Teilnehmer registrieren oder auch einfach den teilnehmenden Kevin und das Projekt unterstützen. Diese Spenden fliessen vollumfänglich an das Kinderhospiz.

Wenn du aktiv an den Wasserwochen teilnehmen möchtest, geht das nicht nur als Schwimmer, sondern auch im Kanu, auf dem SUP oder sonst einem Fortbewegungsmittel zu Wasser.

Alle Informationen zu den allani Wasserwochen findest du unter diesem Link:

allani Wasserwochen – Projekt Aare | allani Kinderhospiz