Kleiner Rückschlag auf Etappe 4

Die vierte Etappe vom Projekt Aare sollte uns ursprünglich von Bönigen bei Interlaken nach Gunten führen. Leider machte uns das Wetter für einmal einen Strich durch die Rechnung und wir mussten die Etappe enttäuscht vorzeitig abbrechen.

Aber alles der Reihe nach: Wir stiegen heute erneut um Punkt 6 Uhr ins Wasser. Ausgangspunkt war logischerweise das gestrige Etappenziel beim Seeclub Interlaken, bei welchem wir letzte Nacht auch unser Kajak unterstellen durften.

Vom schwimmenden Reporter begleitet

Der Beginn der Etappe führt uns durch den Aarekanal vorbei an der Schifflände Interlaken Ost bis nach Unterseen, wo wir das Begleitkayak und auch Keve auswassern mussten. Danach ging es zu Fuss bis zur Schwelle Westlich von Interlaken. Begleitet wurden wir dieses Stück erneut von einem Pressevertreter. Bruno Petroni vom Berner Oberländer liess es sich nicht nehmen, ein paar Fotos zu schiessen, wenn das Projektteam schon durch seine Wohngemeinde schwimmt. Petroni ist selbst begnadeter Schwimmer und durchschwamm den Thunersee 1988 als erster Mensch an einem Stück der Länge nach.

Nach der Schwelle bei Interlaken stieg Keve zusammen mit Claude auf dem Kayak erneut in die Aare und machten sich auf den Weg in Richtung Gunten. Die zwei Kilometer bis zur Mündung in den Thunersee hatten es in sich. Die Aare ist in diesem Bereich nicht besonders Tief und reisst an zwei stellen ziemlich stark. Keve und Claude aber behielten kühlen Kopf und meisterten diese Passage gewohnt elegant.

Bei der Thunerseemündung wurden die beiden dann vom motorisierten Boot in Empfang genommen. Spontan beschloss man eine kurze Routenänderung und bewegte sich eher entlang des Südufers. Doch bereits nach rund zwei Stunden beschloss das Team, die Übung für heute abzubrechen, weil sich ein Gewitter anbahnte. Die heutige Etappe endete deshalb bereits in Leissigen.

Etappenjustierungen möglich

Dies bedeutet nun, dass die nächste Etappe erneut eine längere Seeetappe wird. 14 Kilometer sind es von Leissigen noch bis Thun. Allerdings wäre auch denkbar, morgen den Thunersee noch nicht ganz abzuschliessen und dafür vor Thun-Bern noch ein Seeschwumm einzulegen. Wir müssen das heute Abend am Briefing besprechen und werden euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Bilder von Bruno Petroni:

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