Eine weitere Monsteretappe ist geschafft

Leute, wir haben heute wieder Erfreuliches zu vermelden. Nachdem wir gestern unverhofft eine kürzere Distanz zurücklegen mussten, konnten wir heute die verlorene Strecke wieder gutmachen.

Start der heutigen Etappe war in Leissigen, wo wir gestern landeten. Von dort aus wasserten wir die Boote und Keve um 6 Uhr in der Früh ein und schlossen erst mal die gestrige Etappe ab. Ein logistisches Handicap hatte der Übungsabbruch gestern auch: Claude, Päscu und Fäbu mussten mitten in der Nacht von Interlaken nach Thun reisen, um das motorisierte Boot beim Verleih in Empfang zu nehmen, um damit (in der Dunkelheit) über den Thunersee zu navigieren. Danke an dieser Stelle an die Bootsvermietung Tauscheck (tauscheck-bootswerft.ch, welche uns das Boot übergab.

Erstes Ziel: Abschluss Etappe 4

Von Leissigen ging es quer über das stehende Gewässer des Thunersees nach Gunten. Schon das waren bereits 8 Kilometer – aber Etappe 4 war nun abgeschlossen. Aber hey: Wir befanden uns ja eigentlich auf Etappe 5. Wir schwammen also weiter entlang des Nordufers. Nach weiteren 3.5 Kilometer erreichten wir Oberhofen, wo Keve kurz aus dem Wasser stieg, um natürlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Zweites Ziel: Etappe 5

Einige Gramm (oder Kilogramm?) leichter zogen wir von Oberhofen aus weiter auf den letzten Abschnitt der Etappe. Zwei Kilometer später war in Hilterfingen (direkt neben Thun) dann auch diese Etappe geschafft. Und am Ufer durften wir erneut eine tolle Schwimm- und Koordinationsleistung von Keve und dem Team zelebrieren. Wir mussten das nicht einmal alleine tun: Eine Leserin des Thuner Tagblatts hielt den ganzen Tag auf dem See Ausschau, um Keve beim Auswassern zu gratulieren. Wir freuten uns riesig. Übrigens: Generell freuen wir uns jeweils sehr, wenn uns Menschen vom Ufer aus unterstützen. Besonders für Keve ist das jeweils ein Motivationsschub.

Wichtige Info: Planänderung für Etappe 6

Wie ihr alle wisst, haben wir quasi seit Beginn unserer Tour mit Niederschlag zu kämpfen. Und da wir uns auf natürlichen Gewässern bewegen, hat dieser Umstand auch Auswirkungen auf unser Vorhaben. Heute Vormittag haben wir die Strecke zwischen Thun und Bern rekognosziert und mussten feststellen, dass eine Beschwimmung der Aare in diesem Abschnitt nicht mit kalkulierbarem Risiko machbar ist. Aus diesem Grund werden wir morgen einen Ruhetag einlegen und versuchen, übermorgen (Freitag) die Etappe nachzuholen. Sollte dies nicht möglich sein, werden wir die Etappe vorübergehend auslassen und zwischendurch mal nachholen. Selbstverständlich werden wir euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

So, genug der Worte. Wir geniessen nun noch unseren letzten Abend in Interlaken und freuen uns bereits jetzt auf eine späte „Tagwacht“. 😉

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