Letzte Etappe vor dem Abschluss

Gestern Abend durften wir erstmals die Aargauer Gastfreundschaft erleben. Der FC Auenstein überliess uns freundlicherweise die Gästegarderobe, die wir gerne als Schlafgelegenheit nutzten. Znacht überraschte uns Nils mit feinen Älplermagronen, die wir gemeinsam mit dem Vereinspräsidenten des FC Auenstein und seinen Kindern zu uns nahmen. Letztere liessen uns heute Mittag ausrichten, dass das Essen phantastisch geschmeckt hatte. Wir vom Projektteam waren gleicher Meinung.

Zu Fuss machte sich ein Detachement inklusive Keve joggend auf den Weg nach Villingen. Begleitet wurden Keve, Aschi und Tüscher von Michelle. Entlang der Aare führte uns unser Weg zuerst 10 Kilometer bis nach Brugg. Bei der Steinernen Aarebrücke hielten wir kurz inne und bestaunten die Gewalt der Aare in diesem Bereich. Der Fluss fliesst dort auf einer breite von lediglich 12 Metern zwischen den Häusern hindurch. Mit 17 Metern Tiefe ist die Aare in diesem Bereich zugleich tiefer als sonst so.

Ausserhalb von Brugg konnten wir gar noch einen Blick auf das „Wasserschloss der Schweiz“ werfen. Das Wasserschloss ist jener Bereich, wo Reuss und Limmat in die Aare fliessen. Grosse Teile der danebenliegenden Agrarflächen stehen derzeit unter Wasser.

Wenige Kilometer später erreichten die Läufer den Verpflegungsposten. Villigen war da schon bald erreicht. In Villigen angekommen wurde ihnen jedoch bewusst, das Villigen eigentlcih gar nicht der Zielort gewesen wäre. Gähnende Leere in der dortigen Turnhalle. Einige Telefonate später konnten wir den definitiven Zielort definieren: Stilli. Also noch zwei Kilometer weiterlaufen.

Dort werden wir heute Abend auf Turnmatten übernachten – ein Kindheitstraum. 🙂

Am Nachmittag stellten die Damen und Herren des SLRG Baden-Brugg vor der Turnhalle einen Informationsstand, um auf die Gefahren auf dem Gewässer aufmerksam zu machen. Die sympathischen Vereinsmitglieder konnten aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, was auch für uns sehr interessant war.

Morgen nun der Abschluss unseres Projekts. Wir nehmen die letzten rund 15 Kilometer bis nach Koblenz in Angriff, wo die Aare in den Rhein fliesst und unsere Reise endet.

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