Der Umstieg auf die Turnschuhe ist erfolgt

Wir haben alles versucht, was mit kalkulierbarem Risiko möglich gewesen ist. Mussten und wollten uns dann aber doch dem Wetter beugen. Aber alles von Beginn weg.

Keve und die Begleitboote starteten heute Vormittag in die nächste Etappe unseres Projekts. Und zwar zu Wasser. Die Bedingungen haben es in diesem Bereich, zwischen Flumenthal und Bannwil, noch zugelassen. Der Teil dieser Etappe auf dem Wasser war allerdings von grossem organisatorischem Aufwand geprägt. Sämtliche kritischen Stellen, das sind im Wesentlichen Brücken und Wehre, wurden vorab von Scouts aus dem Projektteam genau unter die Lupe genommen. Der Beginn der Etappe verlief denn auch ohne bemerkenswerte Zwischenfälle, die Aare war trotz Hochwasser relativ ruhig, die Menge an Schwemmholz hielt sich in Grenzen. In Bannwil hielt das Team um Keve eine weitere Lagebesprechung ab und entschied, den Weg auf dem Wasser nicht mehr fortzuführen. Wie wir immer wieder erwähnten, steht die Sicherheit aller Beteiligten im Vordergrund. Und zuletzt wollen wir noch die Hilfe Dritter beanspruchen, die aufgrund des Niederschlags ohnehin schon alle Hände voll zu tun haben. 15 Kilometer waren bis zu diesem Zeitpunkt auf der Aare absolviert.

Weiter der Aare entlang

Unser Ausweichplan sah von Beginn weg vor, dass wir, falls ein Schwimmen auf der Aare nicht möglich ist, den Weg der Aare entlang zu Fuss zu bestreiten. Also machte Keve fortan zu Fuss weiter, rannte also entlang der Aare bis zu unserem Etappenziel in Trimbach. Das waren doch noch bemerkenswerte 24 Kilometer. Erneut eine tolle Leistung unseres Protagonisten!

In Trimbach finden wir heute Nacht Obdach in der WG Treffpunkt, wo wir mit einem tollen Apéro empfangen wurden. Dies war sogleich das Highlight der heutigen Etappe.

Die WG Treffpunkt  erbringt sozialtherapeutische und integrative Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und ist eine tolle Institution. Infos dazu findet ihr unter  WG Treffpunkt.

Morgen erneut zu Fuss

Es dürfte euch allen klar sein, dass wir uns die letzten Etappen des Projekts etwas anders vorgestellt hätten. Aber, und das wussten wir von Anfang an, wir bewegen uns in der Natur und unser Projekt ist nahezu zu 100 Prozent von ihr abhängig.
Aufgrund der Regenfälle, die für heute Nacht prognostiziert werden, werden wir wohl auch die morgige Etappe nicht auf dem Wasser bestreiten. Trotzdem halten wir Kurs auf unser aller grosses Ziel: Koblenz. Wenn nicht auf der Aare, dann halt neben ihr.

Wir hoffen, dass sich die Schäden, welche die Unwetter mit sich bringen werden, für alle Beteiligten in Grenzen halten und freuen uns auf die letzten Etappen.

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